25. Oktober 2026: Die Crew eines Rettungshelikopters der AAA Alpine Air Ambulance AG ist durch einen Laserstrahl attackiert worden. Trotz des äußerst gefährlichen Zwischenfalls konnte der Einsatz im Kanton Aargau zu Ende geführt werden.
Das Team des auf dem Flugplatz Birrfeld stationierten Rettungshelikopters der AAA Alpine Air Ambulance AG (AAA) war am Samstag, 24. Oktober, nach 19 Uhr zu einem dringenden medizinischen Notfall in Reinach AG aufgeboten worden. Im Anflug auf den Einsatzort, kurz vor der Landung, wurde die vierköpfige Crew durch einen grünen Laserstrahl stark geblendet. Der Einsatz konnte dennoch wie geplant und erfolgreich abgeschlossen werden, drei der Crewmitglieder mussten sich aber anschließend sofort in ärztliche Behandlung begeben. Sie hatten leichte Augenverletzungen erlitten.
Die Laserattacke auf den AAA-Heli war hoch gefährlich, denn sie erfolgte in der Landephase, einem der kritischsten Abschnitte während eines Fluges. Und weil diese Phase so kritisch ist, ist jeweils die ganze Crew voll konzentriert und hat ihre Augen auf das Geschehen draussen gerichtet. Entsprechend anfällig ist die Besatzung dann auf optische Störungen.
Eine Attacke mit Laserstrahlen auf ein Luftfahrzeug, wie sie sowohl bei der AAA wie anderen Luftrettungsunternehmen schon mehrfach vorkam, ist nicht nur illegal, sondern auch kein Kavaliersdelikt. Eine solche Tat stellt immer einen gefährlichen Eingriff in die Luftfahrt dar und kann deshalb massive Strafen nach sich ziehen. Die AAA zeigt konsequent jeden solchen Fall an. Unmittelbar nach dem Ereignis vom Samstagabend hatte die Kantonspolizei Aargau eine Fahndung aufgenommen, die aber zu keinem Erfolg führte. Die Ermittlungen laufen nun weiter. pd
Der Beitrag Laserattacke auf AAA-Helikopter bei Rettungseinsatz erschien zuerst auf Sky News.