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Swiss erhöht Gewinn trotz steigender Kerosinkosten

Aktuelle Nachricht aus dem UL-Marktplatz Newsroom vom 03.11.2026 – Quelle: SkyNews CH. Swiss erhöht Gewinn trotz steigender Kerosinkosten. 03. November 2026: Nach dem verkehrsreichen dritten Quartal kann Swiss für die ersten neun… Diese Nachricht wurde von der UL-Marktplatz Redaktion am 03.11.2026 im Newsroom veröffentlicht. Alle Hintergründe und die vollständige Meldung findest du nachfolgend.

03. November 2026: Nach dem verkehrsreichen dritten Quartal kann Swiss für die ersten neun Monate des Jahres eine beachtliche Zwischenbilanz ziehen: Trotz forderndem Umfeld resultierte mit 421,4 Millionen Schweizer Franken ein leicht höherer Gewinn. Auffallend stark entwickelte sich das Frachtgeschäft. Sorgen machen vor allem die Kerosinpreise, die sich wieder Rekordmarken nähern und im nächsten Jahr das Ergebnis noch stärker belasten dürften.

Swiss International Air Lines hat in den ersten neun Monaten 2026 ein operatives Ergebnis (Adjusted EBIT) von 421,4 Millionen Schweizer Franken erwirtschaftet, das sind rund zehn Millionen mehr als in der gleichen Vorjahresperiode. Die operativen Erträge beliefen sich auf insgesamt 4,38 Milliarden Schweizer Franken (1.–3. Quartal 2025: 4,17 Milliarden ranken) und lagen damit 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Starke Nachfrage

Dennis Weber, CFO von Swiss, ordnet die Entwicklung ein: «Wir haben in den ersten neun Monaten ein solides Ergebnis erzielt. Damit haben wir trotz schwieriger Rahmenbedingungen Fortschritte auf dem Weg hin zu unserer alten Ergebnisstärke gemacht. Dass der Fortschritt trotz hoher Nachfrage und konsequenter Sparmassnahmen nur so gering ausfiel, verdeutlicht, wie stark die gestiegenen Treibstoffkosten unsere Profitabilität belasten.» Die Nachfrage nach Flugreisen blieb auch im dritten Quartal hoch. Besonders auf der Langstrecke und in den Premiumklassen entwickelten sich die Durchschnittserlöse laut Swiss positiv.

Weber erklärt: «Der zusätzliche Ertrag entsprach in etwa dem Mehraufwand für Treibstoff. Damit konnten wir die höheren Treibstoffkosten zwar weitgehend ausgleichen, unser Ergebnis aber kaum verbessern. Umso wichtiger ist es, die Kosten weiterhin dort konsequent zu senken, wo wir sie selbst beeinflussen können. Die Spar- und Effizienzmassnahmen, die wir frühzeitig eingeleitet haben, entfalten zunehmend Wirkung und verhinderten einen Ergebnisrückgang. Für eine nachhaltige Verbesserung unserer Profitabilität reicht das allein aber noch nicht aus.»

Frachtgeschäft entwickelt sich erfreulich

Das Frachtgeschäft entwickelte sich im bisherigen Jahresverlauf besonders positiv. Swiss WorldCargo profitierte vor allem von einer starken Nachfrage auf den Strecken von und nach Asien und erzielte höhere Ergebnisbeiträge als erwartet. «Die Entwicklung unterstreicht die Bedeutung des Frachtgeschäfts als ergänzende Ertragsquelle in einem anspruchsvollen Marktumfeld», erklärt Weber in der heutigen Mitteilung zu den Quartalszahlen.

Weniger Flüge bei nahezu stabiler Auslastung

In den ersten neun Monaten 2026 beförderte Swiss insgesamt rund 13,7 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der durchgeführten Flüge sank um 3,0 Prozent auf rund 106 500. Die angebotenen Sitzkilometer (ASK) gingen um 0,5 Prozent zurück, während die verkauften Sitzkilometer (RPK) um 0,1 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen. Der Sitzladefaktor (SLF) verbesserte sich um 0,4 Prozentpunkte.

Die Zahlen verdeutlichen, dass Swiss ihr Angebot trotz der anhaltenden Ressourcenengpässe vor allem bei Pilotinnen und Piloten und der Verfügbarkeit von Triebwerken in der Kurzstreckenflotte weitgehend stabil halten konnte. Die Nachfrage blieb robust, und die Flugzeuge waren im Durchschnitt besser ausgelastet als im Vorjahreszeitraum.

Noch nicht bei den Zielgrössen angelangt ist Swiss bei Pünktlichkeit und Stabilität im Flugbetrieb. Die Abflugpünktlichkeit verbesserte sich in den ersten neun Monaten auf 69,0 Prozent, ein Plus von 0,8 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Die Stabilität des Flugbetriebs lag mit 96,9 Prozent hingegen 0,9 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Insbesondere die Sommermonate stellten Swiss zum Beispiel aufgrund von Extremwetterereignissen vor erhebliche operationelle Herausforderungen, .

Hohe Treibstoffpreise belasten den Ausblick

Für das vierte Quartal und auch im kommenden Jahr erwartet Swiss eine noch stärkere finanzielle Belastung als im dritten Quartal durch die weiter steigenden Kerosinpreise. Diese bewegen sich aktuell wieder nahe an den Höchstständen zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Irankriegs. Damit ist Kerosin heute doppelt so teuer wie zu Jahresbeginn. Umso wichtiger sei es, die Kosten weiter zu senken und die Abläufe im ganzen Unternehmen zu verbessern, hält Swiss fest. pd/eb     www.swiss.com

Der Beitrag Swiss flog profitabel – Kerosinpreis trübt Aussichten erschien zuerst auf Sky News.

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