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Airbus-Drohne macht Jagd auf Kamikaze-Drohne

30. März 2026: Raubvogel, „Bird of Prey“, nennt Airbus seinen Prototyp für eine Interzeptor-Drohne, die feindliche Kamikaze-Drohnen mit günstigen Luft-Luft-Lenkwaffen vom Himmel holen soll. In Norddeutschland hat kürzlich der erste Demoflug mit dem „Bird of Prey“ stattgefunden.

Über einem militärischen Trainingsgebiet in Norddeutschland wurde der Airbus „Bird of Prey“ laut Angaben des Unternehmens in einem realistischen Missionsszenario gestartet. Die Abfangdrohne hat dann selbständig nach Zielen gesucht, eine Kamikaze-Drohne erfasst, identifiziert und dann mit einer Mark I Luft-Luft-Lenkwaffe von Frankenburg Technologies bekämpft.

Airbus und Frankenburg Technologies haben zusammen eine neue Low-Cost-Lenkwaffe für solche Abfangdrohnen entwickelt und integriert. Airbus und Frankenburg planen im Verlauf des Jahres weitere Testflüge mit der Abfangdrohne, die sich laut Airbus gut in die integrierten Luftverteidigungssysteme der NATO einfügen lasse. Beim ersten Testschuss war die Lenkwaffe noch nicht mit einem Sprengkopf ausgerüstet. Die 3,1 Meter lange Abfangdrohne mit 2,5 Metern Spannweite soll gemäss Hersteller bis zu acht der „Fire and forget“ Lenkwaffen mitführen können,

Die Demonstrationsflüge haben neun Monate nach Projektstart stattgefunden, wie Airbus stolz vermeldet. Damit soll den immer kürzeren Entwicklungszyklen Rechnung getragen werden. Die Abfangdrohne von Airbus baut auf einer modifizierten Airbus Do-DT25 Drohne auf. pd / eb

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Quelle: SkyNews CH