25. März 2026: Das erste Exemplar eines Lockheed Martin F-35A Lightning II für die deutsche Luftwaffe wurde kürzlich zur Endmontagestation gebracht, wo die noch fehlenden Systeme eingebaut werden. Obwohl sich Deutschland erst nach der Schweiz für den Stealth-Kampfjet entschieden hat, ist das F-35-Programm für Deutschland damit weiter fortgeschritten als für die Schweiz. 35 Exemplare sind für die deutsche Luftwaffe bestimmt.
Der erste F-35A für die Bundeswehr steht bereits auf den eigenen Fahrwerksbeinen, wie Bilder von Lockheed Martin aus der Endmontagelinie in Fort Worth, Texas, zeigen. Noch in diesem Jahr soll auch die Endmontage des ersten für die Schweiz bestimmten F-35A in Angriff genommen werden. Zelebriert wird das oft mit dem sogenannten „Bulkhead Signing“, wobei ein Rumpfteil als eines der ersten grösseren Bauteile vor dem weiteren Zusammenbau von einem Repräsentanten der Bestellernation signiert wird.
Deutschland hatte den Kaufvertrag für 35 F-35A gegen Ende 2022, rund zwei Monate nach der Schweiz, definitiv unterzeichnet. Die ersten F-35A für Deutschland, wie auch für die Schweiz, werden für das Crewtraining zuerst auf die Air National Guard Basis Ebbing im US-Bundesstaat Arkansas geliefert. In Deutschland werden derweil auf dem Militärflugplatz Büchel umfangreiche Infrastrukturbauten für den künftigen F-35-Flugbetrieb ausgeführt. Dort werden ab 2027 die ersten F-35A als Ersatz für die Tornado-Jagdbomber erwartet, die dann 2030 definitiv ausser Dienst gestellt werden. Deutschland investiert in die F-35A-Beschaffung – inklusive einem Umfangreichen Logistikpaket und Bewaffnung – knapp 10 Milliarden Euro aus dem sogenannten „Sondervermögen“. eb
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