Veröffentlicht am 18.05.2026 (Montag) · Quelle: SkyNews CH · Newsroom-ID: 1842183327

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Boeing-Aktien fallen nach Trumps «Mega-Deal» in China

Aktuelle Nachricht aus dem UL-Marktplatz Newsroom vom 18.05.2026 – Quelle: SkyNews CH. Boeing-Aktien fallen nach Trumps «Mega-Deal» in China.   18. Mai 2026: Eine Bestellung für 200 Airliner ist bestimmt kein Pappenstiel, da ge… Diese Nachricht wurde von der UL-Marktplatz Redaktion am 18.05.2026 im Newsroom veröffentlicht. Alle Hintergründe und die vollständige Meldung findest du nachfolgend.

 

18. Mai 2026: Eine Bestellung für 200 Airliner ist bestimmt kein Pappenstiel, da geht es um Milliarden. Entsprechend hat US-Präsident Donald Trump auf der Rückreise seines Staatsbesuches die Ankündigung Chinas, 200 Boeing-Flugzeuge zu kaufen, als historischen «Mega-Deal» gefeiert. Bemerkenswert war jedoch: Nach der Ankündigung der chinesischen Bestellung sind die Boeing-Aktien um rund 4 Prozent gefallen.

Grund für den Kursverlust dürfte sein, dass weder die chinesische Regierung noch Boeing den Kauf offiziell bestätigt haben. Unklar ist, wie viele der 200 Flugzeuge tatsächlich neue Bestellungen darstellen und wie viele bereits im Auftragsbestand enthalten sind. Experten weisen darauf hin, dass China in der Vergangenheit große Bestellungen oft mit wiederholten Ankündigungen im Zusammenhang mit diplomatischen Besuchen kombiniert hat.

Für die Volksrepublik würde eine so große Bestellung helfen, das Wachstum des Luftfahrtmarktes aufrechtzuerhalten, zumal die Produktion der COMAC C919 hinter der ursprünglichen Planung zurückbleibt. Boeing könnte so den Rückstand zum Erzrivalen Airbus etwas verringern. Der geschätzte Wert des Deals liegt bei 17 bis 19 Milliarden US-Dollar, könnte aber bis auf 25 Milliarden steigen, wenn ein größerer Anteil an Grossraumflugzeugen enthalten ist.

Die tatsächliche Größe des Auftrags liegt unter den Erwartungen der Analysten. Ursprünglich soll Boeing über 500 Narrowbodies und Dutzende von Grossraumjets verhandelt haben. Ein Gegenbesuch von Xi Jinping in Washington im September könnte den nächsten Fokus für Flugzeugbestellungen bilden. Bedenken über After-Sales-Service und Garantie-Einschränkungen bremsen jedoch Chinas Kaufentscheidungen, solange die Zollstreitigkeiten wie ein Damoklesschwert über der Beziehung zwischen den beiden Mächten hängen.

Experten betonen jedoch, dass bisher weder die chinesische Bestätigung der Jet-Bestellungen noch andere geplante Mega-Käufe im Agrar- oder Energiesektor erfolgt sind. Zudem wurde die bestehende Handelsruhe zwischen den USA und China nicht verlängert. Insgesamt bleibt der Deal eher eine symbolische Ankündigung mit viel medialem Aufsehen, während die konkreten wirtschaftlichen Ergebnisse noch unklar bleiben. pd/ts

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