28. März 2026: Ein ungewöhnlicher Fall macht derzeit der europäischen Flugsicherheitsagentur EASA Sorgen: Gegen Ende Januar wurden in Spanien zwölf Container mit nicht-lufttüchtigen Triebwerkteilen gestohlen, die nun auf dem Schwarzmarkt auftauchen könnten.
Bei dem ungewöhnlichen Verbrechen hatte sich jemand als Verschrottungsdienstleister ausgegeben und konnte so die als nicht mehr flugtüchtig deklarierten Triebwerkteile umleiten, die eigentlich für die Vernichtung, respektive das Recycling vorgesehen waren. Die EASA schreibt dazu, dass sie wegen dem Umfang des Vorhabens und der Vorgehensweise davon ausgeht, dass die gestohlenen Teil auf dem Schwarzmarkt auftauchen.
Die EASA listet über 600 Komponenten auf, die in Spanien verschwunden sind und nun auf dem Schwarzmarkt auftauchen könnten. Sie gehören vor allem zu folgenden Triebwerken: Pratt & Whitney PW1100G, CFM International CFM56, International Aero Engines V2500 and Rolls-Royce RB211. Die Liste der gestohlenen Komponenten lässt den Schluss zu, dass Flugzeuge wie Airbus A320ceo, A320neo und Boeing 757 potenziell betroffen sind. Eigentümer, Betreiber und Instandhaltungsorganisationen werden aufgefordert, ihre Luftfahrzeuge und Lagerbestände auf die angegebenen Teilenummern sowie die entsprechenden Seriennummern zu überprüfen. Sollten sich diese Teile oder Ausrüstungen an Bord eines Luftfahrzeugs oder im Lagerbestand befinden, wird empfohlen, diese auszubauen und unter Quarantäne zu stellen. Eugen Bürgler www.easa.europa.eu
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