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Entscheid gefallen: Rega-Jets bleiben in Zürich

26. März 2026: Die drei Rega-Ambulanzjets sowie die Mitarbeitenden der Jet-Operation sollen auch künftig am Flughafen Zürich stationiert sein. Diesen Entscheid hat die Rega heute kommuniziert. Die neue Jet-Basis der Rega soll im Westen des Flughafens Zürich realisiert werden, wo der Flughafen Zürich ein neues General Aviation Terminal baut. Damit sind andere Optionen vom Tisch – so etwa die in den letzten Monaten diskutierte Verlegung der Rega-Jet-Hombase nach Bern. Den Hauptsitz und die Helikopterinstandhaltung will die Rega nach wie vor auf den Flugplatz Kägiswil bei Sarnen verlegen.

Hintergrund dieses Entscheids der Rega ist die geplante Umrollung der Piste 28 am Flughafen Zürich, weshalb die Rega ihren heutigen Hauptsitz, wo auch der Jet-Betrieb angesiedelt ist, bis Ende 2030 aufgeben muss. Aus diesem Grund hat die Rega verschiedene Optionen für die künftige Stationierung ihres Ambulanzjet-Betriebes geprüft und sich nun für den Verbleib am Flughafen Zürich entschieden. Mit diesem Grundsatzentscheid schafft die Rega die Voraussetzung, dass die Planung für eine neue Jet-Basis im Westen des Flughafens an die Hand genommen werden kann, schreibt die Rega heute in einer Medienmitteilung.

Die beste Lösung für Patientinnen und Patienten
Der Entscheid folge konsequent dem Grundprinzip der Rega, das Wohl von Patientinnen und Patienten ins Zentrum zu stellen, so die Rega weiter. Die Rega führt mit ihren Ambulanzjets jährlich rund 1000 Repatriierungen aus aller Welt durch. Es sei sinnvoll, die Ambulanzjets möglichst dort zu stationieren, wo ein grosser Teil der Bevölkerung lebt und von wo aus viele Spitäler innert nützlicher Frist erreicht werden können. Dies ermögliche nach der Landung einen schnellen, bodengebundenen Transport der repatriierten Patientinnen und Patienten ins Zielspital. Zudem biete der Flughafen Zürich als internationaler Landesflughafen optimale operationelle Voraussetzungen. Die Infrastruktur mit mehreren, unterschiedlich ausgerichteten Pisten, erlaubt das Anfliegen bei fast allen Wetterbedingungen und die Betriebszeiten gewährleisten die notwendige Flexibilität, damit die Rega auch dringende Einsätze kurzfristig oder im Ausnahmefall auch in den Nachtstunden durchführen kann. Rega-CEO Ernst Kohler sagt: «Dank dem Entscheid des Rega-Stiftungsrates können wir die nächsten Schritte für eine neue Jet-Basis nun angehen – damit wir Patientinnen und Patienten auch künftig schnell, flexibel und unter optimalen Bedingungen versorgen können.»

Hauptsitz und Helikopterinstandhaltung sollen nach Sarnen (OW) ziehen
Unverändert bleibt die Planung für den restlichen Teil des heutigen Hauptsitzes, also für den Helikopterinstandhaltungsbetrieb, die nationale Luftrettungszentrale, welche die Einsätze der Rettungshelikopter koordiniert, sowie die Verwaltung. Diese Bereiche sollen künftig in Sarnen beim ehemaligen Militärflugplatz Kägiswil angesiedelt werden. Ein entsprechendes Baugesuch für den neuen Rega-Hauptsitz wurde beim Bundesamt für Zivilluftfahrt eingereicht. Für die Realisierung ist eine Anpassung des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) notwendig, über die der Bundesrat voraussichtlich bis Ende des Jahres 2026 entscheiden wird.

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